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Die drei Großen
Um auch mal näher auf einige Bands einzugehen, werde ich einfach mal
meine drei Lieblingsbands etwas näher beschreiben und berichten, was
ich an ihnen mag. Fange ich einfach mal bei Iron Maiden an, die mich
eigentlich dazu gebracht haben überhaupt Metal zu hören.
Ende 1998 hörte ich auf einem Rock Sampler (war irgendso'n "Grammy
Rock"-Kram) erstmals ein Lied von Iron Maiden. Dieser Song hatte den
Titel "Afraid to shoot Strangers". Ich war zwar nicht sofort begeistert
von dem Song, da ich ihn recht lahm fand, aber als dann die Gitarren
Solos kam, war ich gar nicht mehr davon abzubringen lauter zu machen.
In den darauffolgenden Wochen hörte ich nur noch einen Song und das war
"Afraid to shoot Strangers". Das Lied wurde einfach nicht langweilig
und auch heute liebe ich es noch (die Gitarrensolos im Lied sind eine
Offenbarung, es ist nicht einfach ein Solo für mich, sondern DAS Solo
schlechthin!!!). Nach und nach habe ich mir dann alle Iron Maiden Alben
gekauft und wenig später auch festgestellt, welch geniale Texte
Bandgründer Steve Harris schreibt. Manchmal nachdenklich, manchmal
kritisch und immer irgendwie interessant. Da geht es zum Beispiel bei
"Hallowed be thy Name" um einen Straftäter, der kurz davor ist,
hingerichtet zu werden oder bei "The Trooper" um eine Schlacht (diese
Songs sind übrigens zwei echte Klassiker). Interessante Texte, machen
meiner Meinung nach einen Song noch besser und da Iron Maiden eben
alles in den Songs hat, was man sich wünschen kann, gehören sie ganz
nach oben in der Liste der "Top Metal Bands".
Mit dem letzten Satz will ich nicht behaupten, dass Iron Maiden die
allerbesten sind, denn auf die gleiche Ebene würde ich auch noch Judas
Priest und W.A.S.P. stellen. Judas Priest ist ja nun wie Iron Maiden
auch eine ganz klassische Heavy Metal Band, die ihren Ursprung in den
70ern hatte, aber die großen Erfolge in den 80ern. Auch hier gilt fast
das Gleiche wie bei Iron Maiden: Großartige Songs, endlose Gitarren
Solos (wofür die beiden Gitarristen Glenn Tipton und K.K. Downing
bekannt sind) und geniale Texte.
Die Texte von Judas Priest würde ich von der Qualität her nicht ganz
auf die selbe Höhe stellen wie die von Iron Maiden, aber genial sind
sie allemal. Ein Text, den ich mir immer wieder gerne durchgelesen
habe, ist der von "Burn in Hell". Der Song ist zwar auf dem von den
Fans nicht so sehr geliebten 97er Comeback-Album "Jugulator", aber ich
finde einfach nichts Schlechtes an diesem Song und zu behaupten das
Album "Jugulator" bzw. der Song "Burn in Hell" hätten Nu-Metal
Einflüsse ist einfach nur albern. Totschweigen darf man an dieser
Stelle natürlich auch nicht das 1990er Album "Painkiller", welche für
viele heute immer noch DAS Heavy Metal Album überhaupt ist (neben
"Defenders of the Faith" gehört "Painkiller" auf jeden Fall zu meinen
Lieblinsalben von Priest).
Dann komme ich jetzt mal zur dritten Band, die ich oben ja schon
erwähnt habe: W.A.S.P. Ich halte diese Band für sehr interessant, auch
wenn da bestimmt viele anderer Meinung sind, da man ja immer wieder
Behauptungen, wie "W.A.S.P. haben drei Songs geschrieben und die sind
auf jeden Album drauf!" hört. Eine Behauptung wie diese halte ich für
völligen Blödsinn. Ich weiß nicht genau, was es ist, aber irgendwas hat
diese Band und das ist genial. Zum größten Teil dürfte diese
Begeisterung von Bandgründer, Frontman, Songschreiber, Sänger und
Gitarrist Blackie Lawless kommen. Blackie hat schon so manchen
großartigen Song abgeliefert, bei dem man einfach nur noch staunt. Mir
ging es jedenfalls des öfteren so. Ganz besonders beeindruckt hat mich
das Album "The crimson Idol", welches die Geschichte eines Rockstars
namens Jonathan erzählt. Dieses Album würde ich als so eines
bezeichnen, auf dem wirklich jedes Lied ein Volltreffer ist. Natürlich
ist das eine besser als das andere, aber jedes ist eben gut und man
hört es gerne und immer und immer wieder.
Derzeit liefert Blackie Lawless mit seiner Truppe immer noch geniales
Material ab. Das neueste Werk, dass den Titel "Dying for the World"
hat, befasst sich u.a. mit dem 11. September und mal wieder kritisch
mit dem Thema "Amerika". Missstände und alles, was in dieser Welt nicht
in Ordnung ist, kommt unter die Lupe von Blackie und das ist mehr als
interessant. Wer also meint, dass W.A.S.P. nicht zu mehr fähig sind als
drei Songs immer und immer wieder mit einem neuen Text zu versehen, dem
sei das gesamte W.A.S.P. Programm zu empfehlen, auf dass er merkt, wie
genial diese Band ist.
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