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Metall macht Musik. Von Tim Eckhorst. Teil 08

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Metal- und Rock Legenden, die ihre großen Tage hatten

Innerhalb der Metal-Szene gibt es so einige Legenden, die von den Fans immer noch gefeiert werden, aber ihre großen Tage wohl schon lange hatten. Als bestes Beispiel sehe ich da Paul Di’ Anno. Paul Di’ Anno war von 1978 bis 1981 Sänger bei Iron Maiden. Als ersten Iron Maiden-Sänger kann man ihn nicht bezeichnen, da vor ihm schon Dennis Wilcock und noch früher Paul Day bei Iron Maiden am Mikro standen. Mit diesen beiden Sängern wurden allerdings keine Studio- oder Demoaufnahmen gemacht. Erst mit Paul Di’ Anno wurden Iron Maiden richtig erfolgreich und vielleicht war er es sogar, der ihnen den ersten Plattenvertrag bei EMI einbrachte, aus dem resultierend 1980 das Debüt-Album „Iron Maiden“ erschien.

Nach dem Erfolg des ersten Iron Maiden-Albums, wurde schon im nächsten Jahr der Nachfolger mit dem Titel „Killers“ aufgenommen, der ebenfalls für gute Verkaufszahlen sorgte. Innerhalb der Band gab es allerdings Probleme, die dazu führten, dass Paul Di’ Anno gegangen wurde (der letzte Auftritt zusammen mit Paul Di’ Anno fand 1981 in Kopenhagen statt). Da „Band-Boss“ und Bassist Steve Harris scheinbar schon länger klar war, dass Di’ Anno nicht ewig bleiben konnte, hatte man schon länger den Samson Sänger Bruce Dickinson als Ersatz bzw. Nachfolger im Auge. Iron Maiden setzten ihre Karriere daraufhin mit dem No. 1-Album „The Number of the Beast“, riesigen Welttourneen und Bruce Dickinson fort.

Paul gründete währenddessen seine eigene Band, die simpel Di' Anno benannt wurde. Das 1984 erschienene Album sollte das Einzige bleiben und es wurde 1984 zunächst mit der Band Gogmagog und der EP „I will be there“ weitergemacht. Auch von Gogmagog gab es nur dieses eine Werk, danach gründete Paul die Band Paul Di’ Anno’s Battlezone, die ihr Debut-Album „Fighting back“ 1986 veröffentlichte. Während man bei Di’ Anno und Gogmagog (übrigens inkl. Clive Burr, der mittlerweile auch nicht mehr bei Iron Maiden war und Janick Gers, der später bei Iron Maiden einstieg) eher auf softeren Rock setzte, wurden mit Battlezone wieder härtere Töne angeschlagen. 1987, 1988 und (dann erst) 1998 folgten weitere Alben. Einen Erfolg konnte Di’ Anno 1992 mit der Band Killers und dem Album „Murder one“ verbuchen. Songs von dem Album werden immer noch live gespielt, womit ich dann auch bei den Konzerten wäre, wo man sehr deutlich sieht, wo Di’ Annos goldene Jahre liegen.

Weiter geht’s in „Metall macht Musik“, dem Buch zur Kolumne.

 

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