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Metall macht Musik. Von Tim Eckhorst. Teil 13 |
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Der Einfluss englischsprachiger Musik betrachtet am Beispiel Metal
Preview
Betrachtet man die Zeit der späten 50er und 60er Jahre des 20.
Jahrhunderts in musikalischer Hinsicht, so lässt sich eindeutig ein
Vordringen der englischen Sprache in deutsche Lande feststellen.
„Schuld“ daran waren nicht nur Elvis, sondern auch die Beatles, die
Rolling Stones und Konsorten. Nicht nur das zunehmende Vorkommen von
Anglizismen in der deutschen Sprache war eine Folge der
englischsprachigen Musik, sondern auch die Stagnation der Beliebtheit
der deutschsprachigen Musik.
Wie auch immer das genau
ablief… festzustellen ist jedenfalls, dass auch der Metal seinen
Beitrag dazu leistete. Beispielsweise waren in den Charts, die von der
Redaktion einer Schülerzeitung einer deutschen Realschule
zusammengestellt wurden im Jahre 1971 nur noch 9 von 20 Songs in
deutscher Sprache. Metal war insofern vertreten, als dass Black Sabbath
mit ihrem Hit „Paranoid“ auf Platz 6 auftauchten.
Im
Folgenden ging dann Merkwürdiges in deutschen Landen vor sich. Entweder
war es die harte Musik und die bösen Texte von Black Sabbath oder die
Feindseligkeit, mit der man der englischen Sprache gegenüber stand, die
die Schlager-Interpreten Cindy und Bert 1971 (ein Jahr nach dem
Erscheinen von „Paranoid“) dazu brachten eine etwas eigenwillige
Cover-Version des Songs einzuspielen. Der Titel wurde in „Der Hund von
Baskerville“ umgemodelt und das komplette Liedchen trällerte man
selbstverständlich auf deutsch, wobei von der Sabbath’schen Lyrik
nichts übrig blieb. Man wehrte sich in Deutschland scheinbar noch gegen
Metal oder aber gegen die englische Sprache.
Weiter geht’s in „Metall macht Musik“, dem Buch zur Kolumne.
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