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Metall macht Musik. Von Tim Eckhorst. Teil 15

 

Raritäten

Preview

Sind’s nicht gerade die Raritäten, die das Sammeln spannend machen? Dass jeder zweite Metal- und Rock-Fan die Klassiker, wie z.B. „Painkiller“ von Judas Priest, „Master of Puppets“ von Metallica oder „The Number of the Beast“ von Iron Maiden im Regal stehen hat, ist wohl nix Besonderes, außer dass die Scheiben immer wieder Spaß bereiten. Spannend wird’s erst bei der Jagd nach den Raritäten.

So z.B. wenn man dabei ist die Iron Maiden-Sammlung komplett zu machen. Die regulären Alben zu bekommen ist da ja nicht so das Problem. Hat man diese, kann’s ans Eingemachte gehen, denn vor dem ersten Album „Iron Maiden“ wurden schließlich auch schon Songs aufgenommen. Hier spreche ich natürlich von der 3-Track-LP „The Soundhouse Tapes“. Eine Originalplatte davon zu finden dürfte sicher schwierig sein, zum einen, weil die Dinger im Prinzip schon nach Erscheinen Ende der 70er ausverkauft waren (sie wurden direkt von der Band verkauft) und zum anderen, weil es unzählige Bootlegs gibt, die das Original manchmal schwer erkennen lassen.

Bisschen leichter könnte man es da schon haben, wenn man sich in seiner Sammelleidenschaft auf CDs beschränkt. So hat man es nicht mehr sooo schwer, an die vermeintlich seltenen Aufnahmen der „Soundhouse Tapes“ zu kommen. Da gibt es z.B. zahlreiche Bootlegs, auf denen die Songs zusammen mit Aufnahmen, wie z.B. den 79er BBC-Sessions zu finden sind. Ich persönlich habe mir die Split-CD „Iron Maiden - The Soundhouse Tapes/Stratus - Throwing Shapes“ von Nosferatu Records besorgt. U.a. gibt’s die Aufnahmen aber auch (verteilt) auf dem „Best of the Beast“-Album, sowie der „Virus“-Single.

Zurück zum Nosferatu Records-Silberling. Die Bands Iron Maiden und Stratus mögen zwar nicht so recht zusammenpassen, jedoch gibt es die Verbindung, dass Drummer Clive Burr sowohl bei Iron Maiden, als auch bei Stratus am Schlagzeug saß. Vom Prinzip her ist es mir dann auch egal, ob’s passt, da ich sowieso auf der Suche nach dem Stratus-Album war, welches übrigens meines Wissens nach nur in Form dieser Split-CD auf einem Silberling erhältlich ist. Trotz Plattenlabel und Barcode auf der Rückseite ist aber auch diese Version ein Bootleg, wie mir Chris Troy von Praying Mantis (früher Stratus) bei einer Autogrammstunde erzählte.

Weiter geht’s in „Metall macht Musik“, dem Buch zur Kolumne.



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