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Metall macht Musik. Von Tim Eckhorst. Teil 28 |
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In Flames zerstören Hamburg
Preview
Oh,
mein Gott! Mehr fällt mir im Moment kaum ein. Es ist Samstagmittag, am
Donnerstag war ich in Hamburg auf’m In Flames-Konzert und ich muss
sagen: Mein Nacken hat sich immer noch nicht erholt.
Unglaublich!
In den Docks ging’s richtig zur Sache. Zunächst spielte die Vorband,
dessen Namen ich nicht kenne, dann gab’s ‘ne kurze Umbauphase und
Sepultura legten als - wohlgemerkt - zweite Vorband los. Da wurde
erstmal geballert ohne Ende, wobei das Ganze für mich als nicht so
großer Sepultura-Fan nicht von allergrößtem Interesse war. Einen
sympathischen Eindruck hinterließ Sänger Derrick Green (ein riesiger
Mensch) aber auf jeden Fall. Dieser unternahm auch immer wieder
Versuche seine Ansagen in deutscher Sprache zu verbalisieren, was im
Prinzip auch recht gut gelang. Schöne Show und obligatorisch gab’s als
Zugabe „Roots bloody Roots“, begleitet von In Flames’ Björn Gelotte.
Während
der nächsten Umbauphase gab’s für die ersten Reihen von der Security
ein paar Becher Wasser (gratis!), zu dem Zeitpunkt das größte Geschenk,
das man einem Konzertbesucher machen konnte. Schon wenig später fiel
ein weißer, fast durchsichtiger Vorhang und das Licht ging aus.
Riesengroß konnte man die Schatten der auf die Bühne kommenden In
Flames erkennen. Nachdem das vom Band kommende Intro („Your Bedtime
Story is scaring everyone“) zu Ende war, verschwand der Vorhang, es
ging los und die Fans bekamen „Pinball Map“ um die Ohren. Was für ein
Opener!
Schon sehr schnell zeigte sich allerdings, dass In
Flames viel zu viele gute Songs im Repertoire haben, da nach den
Krachern „Leeches“ und „Trigger“ in den ersten Reihen ziemliche Ruhe
einkehrte, nach so einer Vollbedienung war das Publikum bereits nach
drei bis vier Liedern erschöpft. Es rührte sich relativ wenig, was z.T.
allerdings auch angenehm war.
Weiter geht’s in „Metall macht Musik“, dem Buch zur Kolumne.
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