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Metall macht Musik. Von Tim Eckhorst. Teil 38 |
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Papa Roach sind zurück
Meine Güte, da ist aber jemand zurück! Zurücker kann man gar nicht sein!
Nachdem
vor etwa 6 Jahren der Gassenhauer „Last Resort“ einschlug wie eine
Bombe und auch heute noch miese Stimmung in der Disco zu heben weiß,
gibt's jetzt einen Grund diesen Song im Plattenschrank verkommen zu
lassen. Papa Roach sind zurück: Besser, schneller und rockiger!
Dass
nach „Last Resort“ nicht viel Großartiges kam, wundert wohl niemanden,
typisches „One-Hit-Wonder“. „Getting away with Murder“ war ja ganz
nett, die Single „Scars“ auch nicht übel, aber der ultimative
Nachfolger, der noch mal einen draufsetzt - der fehlte! Bis jetzt!
Gestern
lauf ich durch die Stadt und plötzlich gab's kein Halten mehr…
irgendwie hatte ich auf einmal das Bedürfnis die neue Papa Roach-Single
„… to be loved“ zu hören. Diese hatte ich Tage zuvor im Radio gehört
und gezündet hatte sie eigentlich schon ganz gut. Nun musste es aber
sein - Spätzünder sozusagen.
Ich spaziere also in den
Plattenladen und sehe die Scheibe: 16 € … hm… na gut! Gleichzeitig habe
ich die Befürchtung, dass „… to be loved“ zwischen einem Haufen anderer
mittelmäßiger Songs der einzige Knaller sein wird, aber siehe da, weit
gefehlt! Gleich mit dem zweiten Song „Alive (n' out of Control)“ geht's
großartig weiter. Ich bin begeistert. Über die nächsten Songs lässt
diese Begeisterung auch nicht nach. „I devise my own Demise“ hat mich
gerade vor ein paar Minuten noch mal in seinen Bann gezogen.
Nette
Balladen gibt's auch: „What do you do?“ und so was kommt ganz gut,
allerdings schafft es nur „Roses on my Grave“ Gänsehaut zu erzeugen,
wow, wie großartig ist diese Scheibe?! Partystimmung gibt's dann bei
„Crash“ und allerschönstes Geballer noch mal bei „No more Secrets“.
Leute,
es gibt nur eins, lauft los und kauft euch diese Scheibe, wer auf Rock
jeglicher Art steht, wird seine Freude daran haben!
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