Newsletter








Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS
 

Comicwerk-News

Tomppa gewinnt Stan Lee Foundation Wettbewerb!

Das Comicwerk gratuliert dem "Der Engel" Zeichner, der sich gegen 1.700 Mitbewerber mit seiner Figur "The Counselor" durchsetzen konnte!

Mehr dazu im News Bereich

 
Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS
Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS
   
Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS
Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS
 
Metall macht Musik. Von Tim Eckhorst. Teil 59

Der, der nicht sterben wollte


Blaze Bayley ist zurück, mit neuer Mannschaft und neuem Album. Das Ganze nennt sich „The Man who would not die“ und ist die erste Veröffentlichung auf dem eigenen Label – simpel Blaze Bayley Recordings getauft. Nachdem 2004 „Blood and Belief“ erschienen war, war erstmal eine ganze Weile Funkstille und das aus sehr unschönen Gründen. Von der Band verlassen und vom Alkohol tüchtig aus der Bahn geworfen, erging es Blaze nicht gerade gut. Der fehlende Plattenvertrag tat sein übriges zur schlechten Gesamtlage. Erst 2007 geriet langsam wieder alles ins Lot und so kam Blaze mit neuer Band und einer extrem starken Live-DVD „Alive in Poland“ wieder um die Ecke. Auf dieser wurde alles, was zuvor bei Iron Maiden und Blaze ersonnen wurde unter dem neuen Banner Blaze Bayley präsentiert. Dass mit dem Briten wieder zu rechnen sein würde, machte das Bildmaterial schnell deutlich. Eben dies suggeriert nun auch der Titel der neuen Studio-Scheibe: „The Man who would not die“. Blaze – oft hart getroffen und im Kampf mit persönlichen Problemen dem Niedergang sehr nahe, verarbeitet hier eine ganze Menge seiner Vergangenheit und zeigt, dass es ab jetzt bergauf geht. Gleich der gleichnamige erste Track macht wahnsinnig Dampf und dürfte sich zum festen Bestandteil eines jeden Blaze Bayley-Live-Sets mausern. Einmal gehört, Melodie fest im Kopf. So war man’s von zahlreichen Blaze-Songs bereits gewohnt. Auffällig ist hier nur, dass das Ganze sehr viel roher klingt als z.B. die Songs von „Silicon Messiah“. Stören tut das aber nicht. Wer schon beim Einstieg von Blaze’ stimmlichen Qualitäten überzeugt war, wird sich über den zweiten Song „Blackmailer“ freuen können, denn spätestens hier wird deutlich, dass mit der Stimme alles in bester Ordnung ist. In eine ähnliche Kerbe wie der Titeltrack schlägt dann „Smile back at Death“ – etwas langsamer, thematisch aber genau an der gleichen Stelle. Ein echtes Highlight folgt mit „While you were gone“. Was als Ballade beginnt, erlebt etwa ab der Hälfte einen Umschwung in wahnsinnig schnellen Metal mit einem sich wiederholendem Refrain, allerdings viel schneller gesungen. Hervorragendes Stück, genau dort lagen für mich schon immer die Stärken von Blaze, langsame sich steigernde Songs. Wenn ich von Highlights berichte, ist auch unbedingt „Robot“ erwähnenswert. Langsam und gefühlvoll beginnt hier zwar gar nichts, dafür gibt es aber wieder einen mitreißenden Refrain, der dem Hörer erstmal eine ganze Weile im Kopf rumspuken wird. Eine echte Ballade gibt es aber übrigens auch: „At the End of the Day“, toller Song und zu welcher Tageszeit man dieses Stück am besten hören sollte, offenbart der Titel ja schon.

Insgesamt bietet „The Man who would not die“ eine große Ladung brillanter Songs, die ziemlich genau das darstellen, was man von Blaze erwartet: Eine gewisse Härte, viel Melodie, schnelle Riffs, aber auch eine Portion Gefühl. Optisch kommt das neue Album übrigens auch sehr ansprechend daher. Ein fettes Booklet mit einer Illustration zu jedem der 12 Songs zeigt ganz klar, dass Qualität bei Blaze Bayley Recordings groß geschrieben wird. Hinter solch einer Aufmachung kann sich ein verdammt großer Teil von Major-Labels verstecken. Am Rande bemerkt sind auf dem Cover übrigens allerhand obskure Figuren zu sehen, die so teilweise schon fast auf dem Cover von Iron Maidens „Dance of Death“ hätten auftauchen können, außer dass das „Dance of Death“-Cover gegen die neue Blaze-Titelillustration nicht anstinken kann. Alles richtig gemacht und mit Jase Edwards sogar noch einen alten Freund aus Wolfsbane-Tagen für einen Teil des Mixes und Masterings gewonnen. Weiter so bitte!
 Seite zurück
Seite vor

 
 
Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS